🟧 Überblick

Die Timeline in Liberation ist vollständig integriert, kein separater Editor und kein nachträglich angebautes Modul. Sie nutzt denselben Clip Deck und dieselben Inhalte wie die Live-Performance. Alles, was du live tun kannst, lässt sich also auch in der Timeline aufnehmen, arrangieren und verfeinern. Egal, ob du präzise synchronisierte Lasershows gestaltest oder ein komplettes Set für die Wiedergabe planst: Die Timeline gibt dir volle kreative Kontrolle ohne Kompromisse.

Im Zentrum der Timeline steht ein musikalisches Raster aus Beats und Takten. Dadurch richten sich deine kreativen Bearbeitungen und Live-Aufnahmen automatisch am Rhythmus der Musik aus. Das sorgt für:

  • Mühelose Tempoänderungen: Wenn sich das Tempo ändert, musst du nicht jedes Element mühsam neu ausrichten – das System hält die Synchronisation automatisch aufrecht.
  • Umarrangieren ohne Sync-Verlust: Clips rasten direkt auf dem Beat ein. So kannst du deine Shows schnell und einfach umarrangieren, ohne die Timing-Integrität zu gefährden.

Liberation unterstützt vollständige Timecode-Synchronisation, einschließlich externem LTC-Eingang über jedes Standard-Audiointerface. Du kannst mehrere Timelines für verschiedene Songs oder Segmente einrichten. Sie starten automatisch, sobald der eingehende Timecode den passenden Moment erreicht – ideal für komplexe Performances mit mehreren Tracks.

Wenn du keinen Timecode verwendest, ist das kein Problem: Liberation unterstützt außerdem MIDI clock, Ableton Link oder sogar manuelle Tempokontrolle. So kannst du eine Timeline-Show erstellen und manuell mit einer Band synchronisieren, auch wenn sie keinen Click-Track verwendet.

Die Timeline von Liberation ist darauf ausgelegt, schnell, zuverlässig und absolut stabil in der anspruchsvollen Umgebung einer Live-Show oder eines Touring-Rigs zu laufen.